Der Sonnenbrand (med.: UV-Erythem, Erythema solare, Dermatitis solaris) wird durch kurzwellige Sonnenstrahlung oder künstliche UV-Strahlung hervorgerufen. Er tritt durch eine entzündliche Rötung der menschlichen Haut in Erscheinung.

Anfängliche Druckempfindlichkeit und Brandschäden bis hin zur Blasenbildung können langfristig auch zu Hautkrebs führen. Die Rötung der Haut rührt von dem stärkeren Blutfluss bedingt durch die Erweiterung der Blutgefäße in der Haut. Im Falle einer Blasenbildung spricht man von einer Verbrennung zweiten Grades.

Schultern und Oberkörper sind besonders gefährdet. Häufig kommt es zur Abschälung der oberen Hautschichten einige Tage nach dem Sonnenbrand. Auch Füße und Gesicht sollte man zwingend schützen. Sie sind durch ihre exponierte Lage besonders gefährdet, werden allerdings oft vergessen.

Der Sonnenbrand ruft bei manchen Personen an den betroffenen Stellen allergisches Verhalten hervor. Erscheinungsformen bei Sonnenallergie wie starker Juckreiz beziehungsweise das Auftreten von Blasen und Schwellungen sind den Meisten bekannt. Bei Sonnenbrand sollte weitere Sonneneinstrahlung strikt vermieden werden.

Um der Haut zu helfen, sich möglichst schnell zu regenerieren, sollten Sie auf Folgendes achten:

  • Leichte Hautrötungen mit speziellen Après-Produkte behandeln. Sie wirken kühlend und beruhigend, da sie viel Wasser und wenig Fett enthalten.
  • Kühle Duschen (ca. 25 Grad) oder Umschläge bringen bei mäßigem Sonnenbrand ohne Blasenbildung schnell Linderung. Schützen Sie die Haut vor weiterer Sonneneinstrahlung und verweilen Sie im Schatten. Wichtig: betroffene Stellen immer ausreichend lange Kühlen, d. h. ein bis zwei Stunden.
  • Bei Verwendung von Hausmitteln wie Quark und ähnlichem kann es aufgrund der Bakterien in den Milchprodukten zu Infektionen kommen kann. Auch können enthaltene Eiweißstoffe auf der geschwächten Haut zu Unverträglichkeiten und allergischen Reaktionen führen. Zum Kühlen ist von diesen Produkten abzuraten.
  • Sie sollten darauf achten, dass Sie so viel Wasser wie möglich zu sich nehmen.
  • Starker Juckreiz oder Quaddeln sind Zeichen einer Allergie. Verwenden Sie antiallergische Cremes.
  • einfache Schmerzmittel helfen gegen leicht erhöhte Temperatur und Schmerzen
  • Sie sollten im Freien nur Kleidung tragen, die die betroffenen Körperstellen komplett abdeckt!
  • Um sich im eigenen Garten zu schützen, eignen sich große Sonnenschirme oder Sonnensegel